Die Anzahl der Farbfelder sollte möglichst groß sein.
In aller Regel verwenden Profis Farbtafeln mit ca. 200-600
Farbfeldern.
Die Farbtafel wird mit dem Scanner eingelesen und im Computer
hinterlegt. Eine spezielle Software misst die Farbwerte ein
und vergleicht die gemessenen Werte mit den Weten in einer
Tabelle die hinterlegt ist. Nach dem Messen der Werte wird
ermittelt, wie die gemessenen Werte von den Sollwerten abweichen
und dadurch ergibt sich ein Korrekturwert, der den gemessenen
Wert dann angleicht an den Sollwert. Klingt kompliziert, ist
es auch.
Auf der Seite des Drucks passiert ähnliches, jedoch in umgekehrter
Reihenfolge. In diesem Fall gibt man eine normierte Farbtafel
mit bis zu 2400 Farbfeldern auf dem Drucker aus. Mit einem
Messgerät werden die Farbfelder ausgemessen und so erhält man
eine sehr genaue "Liste", in der abgespeichert ist, wie welcher
Sollwert im Druck aussieht und was die Software machen muss,
um die Werte anzugleichen.
Am Ende helfen diese Mess- / Vergleichsmethoden schon enorm,
dem Ziel möglichst präziser Farbwiedergabe nahezukommen, aber
eben nicht perfekt. Die erwähnten Messtabellen werden manuell
korrigiert und in der Bildbearbeitung werden die Farbwerte
dann visuell möglichst optimal angeglichen durch unsere erfahrenen
Mitarbeiter.